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#podlog – sprechend Denken

#podlog – sprechend Denken

Schon mehrfach habe ich mir vorgenommen, etwas zu Moritz Klenks aktuellem Podcast-Projekt #podlog zu schreiben. Angefangen habe ich jeweils deshalb nicht, weil ich mir beim Zusammenbauen des Artikels im Kopf immer dachte, dass dieser besonders rund und abwägend sein müsste, meine Beobachtungen mit sprachphilosophischen Belegen zu verknüpfen hätte, und selbstredend über einen schmissigen essayistischen Stil verfügen müsste. Wer sich auf all das gefreut hat, wird im Folgenden enttäuscht: Ich schreibe ein unvollständiges, selektives und akut …

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Blogger_innen vernetzen?

Blogger_innen vernetzen?

Ich habe heute auf einem Netzwerktreffen sächsischer Blogger einen Vortrag über die Idee von Partizipation im Online-Marketing gehalten (s.u.) und mir rund um die Veranstaltung Gedanken zum „Vernetzen“ und Blogs bzw. Blogger_innen als Gruppe gemacht. Der Blogbeitrag fasst den Inhalt des Talks zusammen und berichtet im zweiten Teil von Fragen und Beobachtungen. Partizipation durch Narration Für meinen Vortrag vor sächsischen Bloggerinnen und Bloggern habe ich die Idee von Partizipation als Online-Marketing-Strategie im Musik- und Kulturbereich …

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Vom musikalischen Genie zu Teilhabe an Prozessen

Vom musikalischen Genie zu Teilhabe an Prozessen

  Vor zwei Jahren hat mein Kollege Fabian vom analogsoul-Label um Input für ein Musikmarketing-Konzept gebeten. Ausgehend von unseren Erfahrungen im Crowdfunding und alternativen Marketing-Ideen wie „releasing a record“ und Dirk von Gehlens Buch „Eine neue Version ist verfügbar“ wollte er sein kommendes Album anders veröffentlichen, als es das Standardmodell vorsah. Ich schrieb ein (zugegebenermaßen auf Wirkung setzenden) Manifest zum Start und beriet Fabian in folgenden Projektschritten & der Auswertung. Vergangenes Jahr erhielten wir die …

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Hypezig – Die Verkleinbürgerlichung des Alternativen

Hypezig – Die Verkleinbürgerlichung des Alternativen

Dieser Text erschien im März 2015 als Beitrag im Sammelband „LEIPZIG – Die neue urbane Ordnung der unsichtbaren Stadt“, herausgegeben von Frank Eckardt, René Seyfarth & Franziska Werner. Der Band ist am Besten direkt über den Verlag zu beziehen. Der Text steht unter folgendem Link auch als PDF zur Verfügung. Vielen Dank an André Herrmann und Matthias Puppe für Ihre wichtige Hilfe bei der Recherche. Des weiteren lieben Dank an Katharina, Fabian, Max und Thomas …

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Gastspiel: Twitterradio

Gastspiel: Twitterradio

Liebe Leser_innen, ich schreibe gerade viele schöne Sachen, nur leider nicht in diesem Blog, sondern in Word-Dokumenten, die bald meine Dissertationsschrift ergeben sollen. Dabei haben mir die Beiträge und Kommentare der hier Lesenden übrigens durchaus geholfen. So werde ich zum Beispiel im November auf der Jahrestagung der Fachgruppen Computervermittelte Kommunikation und Soziologie der Medienkommunikation der DGPuK einen Vortrag zum Thema des Blogposts komplex/kompliziert. Aber worum es mir eigentlich geht: Ich habe mit dem wunderbaren Moritz …

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„Moses‘ Brücken“

„Moses‘ Brücken“

Alttestamentarische Anspielungen finden sich eher selten in meinem Repertoire, und hier soll es auch nicht um einen Propheten, sondern um einen vermeintlichen (?) Apologeten technokratischen Rassismus‘ gehen. Aber eigentlich geht es darum, wie eine Wirkbeziehung zur verbeiteten Parabel wird und was hinter ihr steckt. Und das am Ende natürlich alles irgendwie schon so ist, nur etwas differenzierter und komplizierter. Robert Moses (1888-1981) war einer der erfolgreichsten Stadtplaner des 20. Jahrhunderts. Zu seinen ersten Projekten als …

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Seitenblick I: Wem gehört die Szene?

Neben der Wissenschaft und einer nicht zu leugnenden Leidenschaft für Sportübertragungen ist Arbeit für unabhänige Musikkultur ein Großteil meines Alltags. Gemeinsam mit Freunden führe ich seit 2008 das Label analogsoul in Leipzig. Kern der Unternehmung ist es, alternative Wege in der Finanzierung und Vermarktung von Musik zu erproben, um Musik und Musiker möglichst lange im Produktions- und Distributionsprozess von „klassischen“ Musikmarkt-Anforderungen (Formatradiotauglichkeit, bezahlte redaktionelle Inhalte, Massenmarktorientierung) fernzuhalten. Ich denke an dieser Beschreibung wird deutlich, dass …

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Lesezeichen: Mercedes Bunz

Wer die De:Bug mitgründet kann keine schlechte Person sein. Im Falle von Mercedes Bunz erstreckt sich das Nicht-Schlecht-Sein sogar auf ein Ziemlich-gute-Autorin-zu-Technik-und-Gesellschaft-Fragen-zu-Sein. Als solche präferiert sie nämlich eine angenehm entspannte Position in den Implementationsdiskursen zu elektronischen Lebensaspekten: Unsere Frage zu Mensch-Maschine-Konstellationen kann im 21. Jahrhundert nicht lauten, wer handelt hier (und darf der das eigentlich)? Vielmehr muss es uns darum gehen, zu analysieren, welche Einflüsse in solchen Settings wie wirksam werden. Eine gute Einführung in …

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