Alle zwei Jahre versammelt sich die institutionell verfasste Soziologie des Landes zu einem Kongress. Dieser dient nicht nur der Diskussion fachlicher Erkenntnisse oder dem Ausfechten von metatheoretischen Grabenkämpfen, sondern bietet immer auch Anlass zur (Selbst-) Reflexion und Kritik. Zu den DGS-Kongressen der vergangenen Jahre fest dazu gehören Beschwerden über die geringe öffentliche Sichtbarkeit, und Anzeichen der verschlafenen Digitalisierung (wobei der Diekmann-Artikel m.E. keine angemessene Kritik ist). Die Stoßrichtung dieser Kritiken kann man nur begrüßen –  …