Cover „Soziale Maschinen bauen“; Umschlagabbildung: NMAH C-3PO Head; Mr.TinDC / flickr; CC BY-ND 2.0

Ursprünglich habe ich diese Seite als Blog gestartet, um meine Diss zu begleiten. Über die Jahre erschienen dann aber mehr Beiträge zu vielen anderen Dingen, als zu inhaltlichen Aspekten meiner Forschung zur Sozialrobotik. Nichtsdestotrotz – oder gerade deswegen – freue ich mich aber, Vollzug in Sachen Publikation zu erwähnen. Die Dissertationsschrift ist mit kleineren Überarbeitungen jetzt auch als Monographie bei transcript in der Reihe Science Studies erschienen.

Das Ganze geschah bereits im August, nun bot mir die freie Wissenschafts-Journalistin Dr. Manuela Lenzen aber Gelegenheit, auch einen Blogpost im Sinne einer News zur Veröffentlichung zu machen. Sie hat das Buch für die F.A.Z. vom 11.11.2017 ausführlich und sehr wohlwollend besprochen. Leider liegt der Text hinter der F.A.Z.+-Paywall. Mir gefällt insbesondere, dass Lenzen das Anliegen der Studie besser auf den Punkt bringt, als mir das gelang:

Das Hemdsärmelige der Robotiker mag man sympathisch finden, doch Bischof wirft zu Recht die Frage auf, ob denn die Gestaltung der Roboter, die einmal mit uns leben sollen, einem solchen Pragmatismus überlassen bleiben kann. Wenn Aufgaben in technisch handhabbare Teile zerlegt werden, könnte das Soziale an der Sozialrobotik zu einem Optimierungsproblem verkümmern.

Ich habe die Diss so zu schreiben versucht, dass der Text nicht nur für Menschen aus der Wissenschaft funktioniert, sondern für alle Interessierten. Ich freue mich, dass die Rezension und das Interesse am Thema zeigen, dass das zumindest ein Stück weit gelungen ist.

Das Buch ist auf den Seiten des Verlages und in Buchhandlungen erhältlich, eine Open Access-variante der unredigierten Dissertationsschrift liegt hier.

Diese Arbeit wurde durch das DFG-Graduiertenkolleg „CrossWorlds“, ein Stipendium zur Feldforschung durch den DAAD und eine Publikationsbeihilfe aus dem BMBF-Projekt „Miteinander“ ermöglicht. Mein herzlicher Dank gilt den Menschen, die mich bei der Umsetzung dieses Projekts unterstützt haben: Allen voran den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Studie, die mir ihre Labore vertrauensvoll geöffnet haben, weiterhin den Gutachtern Claudia Fraas und Götz Bachmann, nachfolgend zwei Kollegen, die mich über das gesamte Projekt hin beraten und ermutigt haben, Martin Meister und Thomas Schmidt-Lux, außerdem dem kleinen aber feinen Kreis, der soziologisch zu (Sozial-)Robotik forscht, Arne Maibaum, Benjamin Lipp, Ilona Straub und Diego Compagna, weiterhin meinen Kolleginnen und Kollegen an der TU Chemnitz, insbesondere Valentin Belentschikow, Arne Berger, Vivien Sommer, Christian Pentzold, Michael Heidt, Michael Storz und Kalja Kanellopoulos, der Interpretationsgruppe in Leipzig, bestehend aus Christine Neubert, Ronja Trischler, Franz Erhard und Philipp Schäfer, dem Netzwerk empirische Kultursoziologie (NEK), zu dessen Treffen ich Ideen und Fragen zu dieser Studie präsentiert habe, und schließlich erneut Franz Erhard und Thomas Schmidt-Lux für die unglaublich kurzfristige und profunde Hilfe beim Gegenlesen des Manuskripts, sowie Julia Engelschalt für das gründliche Korrektorat und Katharina Wierichs vom transcript Verlag für die Betreuung. Und danke Dir, Katharina, für alles.